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Wie funktioniert ein Rußpartikelfilter?

Wie funktioniert ein Rußpartikelfilter?

Es gibt mehrere Filtersysteme.

Die allermeisten verwendeten Filter bestehen aus poröser Keramik. Die Abgase werden bei diesem System schlangenförmig durch den Filter geleitet. Sie legen somit einen wesentlich längeren Weg innerhalb des Filters zurück, als dessen Außenlänge vermuten lässt. Dabei bleiben die Rußpartikel an der porösen Oberfläche der Keramik hängen und können so nicht durch den Auspuff entweichen.

Wie bei jedem Filter, sammeln sich auch im Keramikfilter die gefilterten Rußpartikel. Damit der Filter weiterhin durchlässig bleibt, muss der Ruß in regelmäßigen Abständen durch Verbrennung beseitigt werden. Dies geschieht nach etwa 500 bis 1.000 Kilometern ohne Einschränkungen der Motorleistung oder des Fahrbetriebes.
Bei diesem Verbrennungsvorgang entsteht ein minimaler Ascheanteil, der wiederum nicht brennbar ist und daher im Filter verbleibt. Der Filter ist somit nicht komplett selbstreinigend. Nach einer Motorlaufleistung von 100.000 bis maximal 200.000 Kilometern ist der Filter soweit mit Asche gesättigt, dass er ausgetauscht oder gereinigt werden muss.
Neben Keramikfiltern werden auch Sintermetallfilter verwendet, die sich in der Funktion letztlich kaum von den Keramikfiltern unterscheiden.
Daneben gibt es den Nebenstrom-Tiefbettfilter. Diese Filter können, im Vergleich zu den gängigen Keramikfiltern, nie verstopfen. Während die Abgase den Nebenstrom-Tiefbettfilter durchströmen, werden sie durch einen Sog vom geraden Weg nach draußen abgelenkt und durch das eigentliche Filtersystem geführt. Dort bleiben die Rußpartikel haften. Während ein Keramikfilter unter ungünstigen Umständen komplett verstopfen und dadurch Motorschäden verursachen kann, können die Abgase bei einem defekten Nebenstrom-Tiefbettfilter immer noch ungehindert über die Auspuffanlage abgeleitet werden.

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